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Was ist der HTV? Auf den ersten Blick ein ziemlich großer, durchaus normaler Tennisverein – mit einer außergewöhnlich schönen Anlage. |
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Der HTV ist aber auch ein Verein mit einer ganz besonderen glanzvollen Geschichte, die über viele Jahre deutsche Tennisgeschichte widerspiegelt. Die weltbesten Tennisspieler waren zu Gast und internationale Turniere fanden hier statt. |
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Gottfried von Cramm war Gast im HTV. Neben den oben rechts gezeigten Spielern Luis Ayala, Llamas, Contreras und Don Candy spielten noch zahlreiche Weltklassespieler über zwei Jahrzehnte auf der 1956 neu erbauten Anlage in der Bonner Strasse: Neale Fraser, Rod Laver, Lewis Hoad, Wimbledonsieger Alex Olmedo, Jacques Brichant. Christian Kuhnke, Wilhelm Bungert, Torben Ulrich, Jaroslav Drobny, Roy Emerson, Boris Becker und Michael Stich und viele andere mehr gaben im HTV Beweise ihres Könnens.
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Drei mal DAVIS-CUP, Europapokal, Deutsche und Niedersächsische Meisterschaften wurden auf der HTV-Anlage ausgetragen, von der Wilhelm Bungert, Ilie Nastase und Ion Tiriac in den höchsten Tönen schwärmten. Die größten Erfolge des HTV in der Vergangenheit war 1970 der Gewinn des Eurpapokals in Paris und der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 1977. Dem HTV gelang es aber auch danach, als einzigem deutschen Verein fast 25 Jahre in Folge von 1970 bis 1996 in der höchsten deutschen Spielklasse in der Bundesliga zu spielen
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Davis-Cup Spieler für Rumänien und
Boris Becker Entdecker Ion Tiriac hier im HTV bei einem Benefiz-Turnier. |
Euro-Cup Sieger HTV bei der Ankunft auf
dem hannoverschen Hauptbahnhof. |
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Arne Thoms, Ingo Kroll, Jens Peter, Sascha Nensel, Dirk Vestweber sind die Aushängeschilder der letzten HTV-Bundesliga-Ära. Sie alle arbeiten inzwischen als Trainer im Spitzensportbereich.
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Eine Bundesliga-Mannschaft o. l. vor Spielbeginn. |
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Martina Müller und Nicolas Kiefer waren die herausragenden Akteure der jüngsten sportlichen Vergangenheit des HTV. Während Nicolas Mitte der 90er Jahre Platz 4 der Weltrangliste und das Halbfinale der Weltmeisterschaft in Hannover erreichte, konnte sich Martina 2002 innerhalb eines Jahres auf Platz 60 der Damen-Weltrangliste vorspielen.
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Das sportliche Aushängeschild Anfang dieses Jahrtausends war die erste Damenmannschaft. Viermal in Folge gewann das Team von Trainer Dirk Vestweber (links) die norddeutsche Meisterschaft, im Jahr 2002 starteten (v. l. oben) Tina Hellmann, Dorle Wallenhorst, Heike Hellmann, Gwendolyn Behrendt, (unten) Kirsten Heitmüller, Isabel Rosenbrock und Martina Müller in der 2. Bundesliga.
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Ebenfalls sportlich äußerst erfolgreich agierte die Mannschaft der Damen 30 in den vergangenen Jahren. Höhepunkt war für (v.l.) Karin Lampe, Michaela Fröhlich, Sybille Schmidt, Inga Ravens, Ingrid Kieschke-Sunkel und Daniela Zobel der Gewinn der norddeutschen Meisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an den deutschen Titelkämpfen. |
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Comeback für die erste Herrenmannschaft des HTV: Im Jahr 2001 begannn nach dem Abstieg aus der Bundesliga 1996 ein Neubeginn mit einem neu formierten und jungen Team, das jetzt wieder zur norddeutschen Elite gehört. |
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Unvergleichlich: Turnieratmosphäre auf einem der Center Courts.
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